Blechwalzwerk(FL) Chemnitz/Olbernhau - Das Regierungspräsidium Chemnitz, der Mittlere Erzgebirgskreis und die Stadt Olbernhau haben eine Vereinbarung in Bezug auf den nicht mehr hinnehmbaren Zustand des Betriebsgeländes Blechwalzwerk getroffen. Aufgrund gefährdender Altlasten soll unverzüglich eine Detailuntersuchung durchgeführt werden. Die Stadt Olbernhau wird – unterstützt durch den Mittleren Erzgebirgskreis – mit dem Antrag auf Förderung der Detailuntersuchung beim Regierungspräsidium Chemnitz auch Vorschläge zu Sanierungszielwerten und Sanierungskonzepten sowie die Kostenabschätzung einreichen.

Der Freistaat Sachsen wird hinsichtlich der sich auf ca. 30.000 € belaufenden Kosten für die Detailuntersuchung den Höchstfördersatz von 75% gewähren. Die verbleibenden Eigenanteile werden von Landkreis und Gemeinde hälftig bereitgestellt.

Für eine unter den Beteiligten einvernehmlich beschlossene Sanierungsvariante stellte das Regierungspräsidium Chemnitz Zuwendungen in Aussicht.

Das gegenwärtig herrenlose Grundstück mit einer Größe von ca. 21.000 m² stellt jedoch wegen seiner Bausubstanz zunehmend eine Gefahr für Leib und Leben unbeteiligter Dritter und aufgrund der vorhandenen Altlasten (Gruben/Anlagenteile mit verbliebenen Produktionsresten sowie Altanlagen und Rückstände der langjährigen Generatorengaserzeugung) auch eine erhöhte Gefahr für Boden und Wasser dar.

Das Regierungspräsidium Chemnitz wird im Interesse der Allgemeinheit als Vertreterin des Freistaates Sachsen deshalb Fördermittel zur Sanierung von Altlasten und Brachflächen zur Verfügung stellen.

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