(FL) Limbach-Oberfrohna/Zschopau - Wie der Landtagsabgeordnete Johannes Gerlach mitteilt ist heute ein neues Beschäftigungsprogramm für Langzeitarbeitslose im Kabinett der Staatsregierung auf den Weg gebracht worden.
„Mit diesem Beschluss geht eine von mir in Sachsen initiierte Sozialprogrammdebatte in die praktische Umsetzung. Über drei Jahre habe ich diese Ideen mit verschiedensten Akteuren der Sozialpolitik diskutiert und auch die Erfahrungen aus Sachsen-Anhalt sind in dieses Programm mit eingeflossen“.

Langzeitarbeitslosen Menschen wird mit diesem Beschäftigungsprogramm „Sozialer Arbeitsmarkt“ eine längerfristige Chance in ein normales Arbeitsleben eröffnet. Sie erhalten keine „Ein-Euro-Jobs“ oder „Kurz-ABMs“ mehr, sondern reguläre sozialversicherungspflichtige Arbeitsverträge für 3 Jahre.
Nach Programmablauf erhalten die Beschäftigten wieder ihren Anspruch auf Arbeitslosengeld, was bei den Kurzarbeiten nicht der Fall war. Ich werde mich weiterhin dafür einsetzen, dass dieses Programm, wenn es sich bewähren sollte, auch über die bis jetzt festgelegte Frist 2012 hinaus verlängert wird.
Ein weiterer Vorteil dieses Programms ist die nahezu komplette Kostenneutralität für die Kommunen, die sich lediglich mit den bisherigen Kosten der Unterkunft am Programm beteiligen, die natürlich dann nicht mehr an die Betroffenen, sondern ins Programm eingezahlt werden.
Jetzt können die Bürgermeister entscheiden, ob und wie sie die bei ihnen wohnenden Langzeitarbeitslosen für sinnvolle öffentliche Arbeiten einsetzen.

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