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Woche der offnen Unternehmen bei der SCHERDEL Marienberg GmbH(FL) Marienberg - Der größte industrielle Arbeitgeber des Erzgebirges öffnete in der Woche der offenen Unternehmen ebenfalls für die zahlreichen Besucher. Die Scherdel Gruppe in Marienberg hatte am 10. und 11. März 2015 über 100 Schüler mit ihren Eltern zu Besuch.

Personalleiter Klaus Arndt begrüßte diese im Speisesaal, wo zunächst das Unternehmen selbst im Allgemeinen vorgestellt wurde. Im Anschluss stellten ein angehender Mechatroniker und Betriebswirtin Heike Müller die verschiedenen Ausbildungsberufe im technischen wie auch kaufmännischen Bereich vor.

In Gruppen aufgeteilt wurden den Teilnehmern die verschiedenen Unternehmensteile bzw. Einzelbetriebe vorgestellt. Praktische Erfahrung können die Lehrlinge unter anderem im Werkzeugbau der Scherdel Gruppe sammeln. Hier werden die Werkzeuge für die Pressen und Maschinen im Unternehmen sowie externe Kunden gefertigt.

Hier kommt es auf Präzision an. Stimmen die Maße am Werkzeug nicht, sind die Produkte unbrauchbar. Die Kunden erwarten aber hohe Qualität ohne Mängel, daher muss man sich hier zu einhundert Prozent auf die Mitarbeiter verlassen können.

Wie erwähnt werden die Bauteile hier auch für die eigene Produktion in den Werkhallen benötigt. Dort werden sie in große Pressen eingesetzt oder in eine der vielen anderen Maschinen bzw. Roboteranlagen verbaut. Das machen die Maschinenführer oder –einrichter heutzutage Mechatroniker oder Industriemechaniker genannt.

Viele Roboter oder Automaten stehen im Werk. Diese müssen rund um die Uhr laufen und dementsprechend gewartet oder auch repariert werden. Jeder gewerblich Auszubildende hat seinen zentralen Anlaufpunkt im modernen Ausbildungszentrum. Hier können und werden sämtliche Grundlagen vermittelt, die für die Arbeit in den einzelnen Abteilungen des Werkes benötigt werden.

Ausgebildet werden in Marienberg Industriemechaniker, Werkzeugmechaniker, Mechatroniker sowie Kauffrau/Kaufmann für Büromanagement. All das lernt man bei der Scherdel Gruppe in den einzelnen Abteilungen und Hallen. Seit über 40 Jahren behauptet sich das einstige Federnwerk am Markt und als verlässlicher und sicherer Arbeitgeber in der Region.

Ab 13. März 2015 gibt es dazu auch einen Bericht im Programm des MEF.

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