Statistik(FL) Kamenz - Die Arbeitnehmer in Sachsen erzielten im Jahr 2006 einen Monatsverdienst von durchschnittlich 1 794 €. Im Vergleich zum Jahr 2005 bedeutete dies einen Anstieg um 0,9 Prozent. 2006 entsprach der sächsische Durchschnittsverdienst 80,6 Prozent des bundesdeutschen Monatswertes der Bruttolöhne und -gehälter je Arbeitnehmer (2 225 €). Auch im bundesdeutschen Durchschnitt war eine Erhöhung im Vergleich zum Vorjahr um 0,9 Prozent zu verzeichnen.

In der Zahl der Arbeitnehmer in Sachsen sind 2006 rund 260 000 marginal Beschäftigte enthalten. Das heißt, rund 15 Prozent der Arbeitnehmer gehörten zu den geringfügig Beschäftigten oder waren in Arbeitsgelegenheiten - so genannten Ein-Euro-Jobs - tätig. Diese Ergebnisse über marginal Beschäftigte wurden erstmals im Herbst 2007 für die Jahre 2003 bis 2006 veröffentlicht. Mit deren Verfügbarkeit können nun erstmals auch die Bruttolöhne und -gehälter der Arbeitnehmer ohne marginal Beschäftigte publiziert werden.
Die Arbeitnehmer ohne den Personenkreis der marginal Beschäftigten erzielten im Jahr 2006 in Sachsen einen Monatsverdienst von durchschnittlich 2 069 €. Der Vergleich zum Jahr 2005 zeigt mit einem Zuwachs von 1,4 Prozent eine deutlich höhere Dynamik als für alle Arbeitnehmer. Dies trifft auch auf die jährlichen Veränderungsraten seit dem Jahr 2003 zu (siehe Tabelle). Für die Arbeitnehmer ohne die marginal Beschäftigten entsprach der sächsische Durchschnittsverdienst 79 Prozent des bundesdeutschen Monatswertes in Höhe von 2 618 €. Im bundesdeutschen Durchschnitt war im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg um 1,1 Prozent zu verzeichnen.

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